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26. Aquarianertreffen

Eine Nachlese
Nun ist es auch schon wieder Geschichte, unser 26. Aquarianertreffen, das nach altbewährter Tradition im Festsaal am Falkenberg in Norderstedt stattfand. Viele Monate eifriger Planung unseres Festausschusses fanden am 24. Oktober 2009 ihren krönenden Abschluss. Diejenigen, die auch in den vergangenen Jahren bei uns zu Gast waren, werden es bemerkt haben - irgendetwas war diesmal anders.

Beginnen wir unseren Rundgang: Gleich links am Eingang, dort wo in den Jahren zuvor die Gulaschsuppe ausgegeben wurde, stand diesmal ein prachtvolles 450 Liter Aquarium mit einem Schwarm Skalare. Dieses Becken wurde dem Verein von der Firma Juwel gestiftet. Es bleibt im Vereinsbesitz und wird in Zusammenarbeit mit der Biologielehrerin der Grundschule Harksheide Süd - das ist dort, wo auch immer unsere Börsen stattfinden - in dieser Schule aufgestellt und von den Kindern unter der Anleitung ihrer Lehrerin gepflegt.

Jetzt wenden wir uns im Uhrzeigersinn nach rechts und sehen linkerhand den dekorativen Fisch der Jugendgruppe mit seinen drei Schaubecken, auf der rechten Seite können wir die Nanobecken unserer Vereinsmitglieder Gretel, Astrid und Ugro bestaunen. Schönheit und Anziehungskraft eines Beckens sind nicht von seiner Größe abhängig, auch kleine Becken können wahre Schmuckstücke sein und den Betrachter fesseln. Das gilt auch für die beiden nächsten Klein-Aquarien, denen wir auf dem Rundgang begegnen: das Becken des Vereinskameraden Uwe mit einem Kampffischpaar und mein Becken mit einer kleinen Gruppe von Perlhuhnbärblingen (Danio margaritatus). Danach kam das "etwas andere" Becken, das Paludarium von Ralf und Anke, ein stilechter kleiner Urwald mit Flusslandschaft für das Wohnzimmer.

Am Ende des Gangs sehen wir schon den Lichtschein einer Reihe von Börsen-Becken. Auch dies ist eine Neuerung. Diesmal wurde dem Treffen eine Zierfisch-Börse angegliedert, nicht so umfangreich wie unsere reguläre Börse in der Grundschule Harksheide Süd, aber doch interessant genug für die Besucher, so dass dort bereits kurz nach der Eröffnung ein dichtes Gedränge herrschte. Hier finden wir auch einen Anbieter, der energiesparende Aquarienleuchten auf LED-Basis vorführt.
Natürlich darf auch in diesem Jahr der aquaristische Flohmarkt nicht fehlen, der wie bereits in den Jahren zuvor, im gleichen Nebenraum stattfindet.

Zurück vom Flohmarkt geht es wieder in Richtung Foyer. Dort im Gang treffen wir zunächst auf Torsten, unseren Vereinskameraden, der eine Reihe von Wels-Becken aufgestellt hat und das neue System einer kostengünstigen Aquarienheizung vorstellt, die über eine Verbindung zur hauseigenen Zentralheizung gespeist wird.

Danach kommen wir an drei beeindruckend schönen Meerwasser-Kleinaquarien vorbei, die von den Vereinskameraden Rudolf, Günter und Astrid eingerichtet wurden. Auch für die Meerwasseraquaristik zeigt sich, dass Riffbecken im Nanoformat machbar sind.

Auch die Terrarienfreunde kommen diesmal nicht zu kurz. Bevor wir wieder das Foyer betreten, können wir uns noch an einem Suchspiel beteiligen und die Aufenthaltsorte der Schlangen und Geckos erraten. Nachdem wir dieses Erfolgserlebnis hatten, müssen wir uns erst einmal stärken und ziehen uns mit Kaffee und Brötchen vom Tresen, der mit viel Liebe und Sachverstand von unseren Vereinskameradinnen betreut wird, oder einer Gulaschsuppe in den letzten Raum am Ende des Foyers zurück, dort wo im letzten Jahr die gewerblichen Anbieter ihre Stände hatten. Hier können wir uns bei einem von Ralf zusammengestellten Video über die Vereinsaktivitäten informieren und entspannt eine Pause machen oder mit Vereinsmitgliedern und Gästen fachsimpeln, bis die Zeit zur offiziellen Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Günter gekommen ist.

Natürlich können wir auch Lose für die Tombola (jedes Los gewinnt) kaufen und auf unserem Weg in den Vortragssaal schon mal die dort ausgestellten Preise in Augenschein nehmen. Der 1. Preis ist auch in diesem Jahr wieder ein Aquarium, diesmal ein von der Firma Juwel gestiftetes 125 Liter Rio mit Unterschrank und allem sonstigen Zubehör. Schade, dass man alsVereinsmitglied selber nicht an dieser Tombola teilnehmen kann.

Rückblickend kann man sagen, dass auch dieses Treffen wieder mal ein voller Erfolg war, wozu nicht zuletzt auch die beiden Vorträge von Hans-Georg Evers und Ingo Seidel beigetragen haben, bei denen es zum einen um neu entdeckte Süsswassergarnelen von der indonesischen Insel Sulawesi und zum anderen um die Vermehrungs- bzw. Brutpflegestrategien bei Welsen ging.

Den krönenden Abschluss dieses Nachmittags bildete dann um 16:00 Uhr die Ziehung der Hauptgewinner der Tombola. Mir bleibt nur noch, mich bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern zu bedanken, ohne die so ein Treffen nicht möglich wäre. Der Verein dankt auch den zahlreichen Sponsoren und gewerblichen Anbietern, die das Treffen für alle Besucher zu einer bunten und informativen Veranstaltung gemacht haben.

Zum Schluss noch ein ganz besonderes Dankeschön an unsere Gäste, ohne die eine derartige Veranstaltung nicht über das Niveau eines Vereinsabends hinaus käme. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Die Planungen für das 27. Aquarianertreffen sind bereits im Gange - denn:

"Nach dem Aquarianertreffen ist vor dem Aquarianertreffen!"

Dr. Karl-Otto Kirstein