Powered by CMSimple
Template: ge-webdesign
Realisation: jk-pc.de

Anentome helena

Clea (Anentome) helena - Raubschnecke 2007

Eine sehr hübsche und interessante Schnecke, die für viele Aquarianer  einen großen Vorteil haben mag: Anentome helena frißt andere Schnecken, sie ernährt sich von kleinen Posthorn-, Blasen- und Turmdeckelschnecken. Auch andere Schneckenarten, besonders deren Nachwuch wird nicht verschmäht. Die Raubschnecke ist dort sinnvoll einzusetzen, wo eine andere Art der Bekämpfung einer eventuellen Schneckenplage nicht möglich ist, wie z.B. in einem Garnelen-Aquarium. Untereinander fressen sich aber die Schnecken nicht.

Das Gehäuse der Raubschnecke ist dunkelbraun, versehen mit unterschiedlich breiten gelblichen Querstreifen. Sie erreicht eine Länge von bis zu 3 cm. Die Schnecken sind getrennt geschlechtlich und vermehren sich durch Eiablage, die sie einzeln an Pflanzen oder Gegenstände unter Wasser heften.

Raubschnecken ernähren sich nicht ausschließlich von anderen Schnecken, sondern nehmen auch Futterreste vom Boden auf, die andere Tier übrig lassen. Gerne fressen sie auch rohen Salat, Broccolie und Erbsen.

An das aquarium stellen die Schnecken keine besonderen Ansprüche. Der Wasserwechsel sollte nicht vernachlässigt werden und bei der Temperatur sind sie tolerant, sie kann 22°C bis 28°C betragen.

Diese Schnecken waren eine Leihgabe von Astrid.


Nachtrag:
Inzwischen ist diese Schnecke umbenannt worden. Vormals wurde sie unter dem Namen Anentome helena geführt, der aktuelle Name lautet: Clea helena.