Powered by CMSimple
Template: ge-webdesign
Realisation: jk-pc.de

Bucephalandra

Bucephalandra - Unterwasserjuwelen aus Borneo

Bei den Bucephalandras gibt es die unterschiedlichsten Blattfarben und -formen, wie z. B.: von hellgrün über bläulich-rötlich bis hin zum lila schimmernd, von gewellten, glatten, breiten, schmalen, kurzen und auch länglichen Blättern.


Bucephalandra ´Brownie Helena´

vorne B. ´Wavy Green´, hinten B. ´Melawi´

Bei Facebook gibt es eine Seite von Daniel Birnbaum, die sich insbesondere mit der Abgabe, dem Tausch bzw. dem Verkauf von nachgezogenen Arten der Bucephalandra befasst: 
https://www.facebook.com/groups/308173782691225/

Ein, von Garvin, fantastisch eingerichtetes 7-Liter-Nano (für die Aquarien- und Terrarien-Ausstellung im Oktober 2015) mit acht verschiedenen Bucephalandra Varianten:

 

 

 

 

 

 


Nochmals die einzelnen Namen der von Garvin gepflanzten Bucephalandra motleyana Varianten:
1. Kedagang, 2. Melawi, 3. Super Blue, 4. Giant Catharinae, 5. Velvet Leaf Etikong, 6. Wavy Green,
7. Brownie Helena und 8. Brownie Firebird.

Es ist nicht ganz sicher wie viele Arten es von den Bucephalandras wirklich gibt. Sicher ist die Bucephalandra motleyana, die als eine der formenreichsten Art gilt, sie hat auch die groß geschriebenen Zusatznamen, die den Fundort beschreiben oder einen Phantasie-Namen zusätzlich erhalten haben. Weiterhin die B. pygmaea-Gruppe zu der auch die B. sordidula gehören soll, die ber noch nicht mit Sicherheit beschrieben wurden, da es in dieser Gruppe noch viele, schwer zu unterscheidende Sorten gibt. Die Bucephalandra gigantea ist noch bekannt und beschrieben, ist aber wahrscheinlich nicht in Kultur.

Die doch recht teuren "Unterwasserjuwelen" stammen aus Indonesien, speziell von der Insel Borneo, wo sie meistens direkt an Bächen wachsen. Durch die dort herrschende sehr hohe Luftfeuchtigkeit können die Bucephalandras aber auch im Aquarium unter Wasser wachsen.
In der Haltung und Pflege sind die Bucephalandras mit den Anubias zu vergleichen, am besten wachsen sie auf Steine oder Holz aufgebunden. Wie auch die Anubias sind sie sehr robust, brauchen eigentlich wenig Licht, wenig Dünger und kein zusätzliches CO2. Bei stärkerem Licht, Dünger- und CO2-Zusatz wachsen sie aber besser und verändern auch ihre Wuchseigenschaften bzw. Blattformen und -farben. An die Wasserwerte stellen sie ebenfalls kaum Ansprüche, optimal ist weiches und leicht saures Wasser.
Der Wuchs der Anubias ist ja bekanntermaßen sehr langsam, von den meisten Bucephalandra-Arten wird dieses jedoch noch getopt.

Bucephalandra motleyana sp. - Aufsitzerpflanze
Temperatur: 20° bis 27° C
pH-Wert: 5 bis 7,5
Karbonathärte: 0 bis 10° dKH
Gesamthärte: 0 bis 30° dGH

Um die Ausrottung der leider sehr geschrumpften Wildbestände zu verhindern, sollte man darauf achten, dass man nur Nachzuchten erwirbt!