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Epipedobates anthony

Dreistreifen-Baumsteiger - Epipedobates anthony (tricolor)


Die Baumsteigerfrösche werden auch Pfeilgiftfrösche genannt.

 

  Klasse: Ordnung: Familie: 
Lateinischer Name: Amphibia Anura Dendrobatidae
Deutscher Name: Lurche Froschlurche Baumsteigerfrösche

Zusammenfassung:
Herkunft: Die Regenwälder in Ecuador aber immer in der Nähe von Gewässern.
Größe: 20 bis 27 mm
Geschlechtsunterschiede: Die Männchen sind im Normalfall etwas kleiner wie die Weibchen. 
Terrariengrösse: Für zwei Pärchen sollte das Terrarium mindestens 60 cm x 50 cm x 60 cm groß sein (man sollte auch an den zu erwartenden Nachwuchs denken).
Terrarienart: Mit Pflanzen, wie z. B. Bromelien, Farne und Moose, gut strukturiertes Regenwaldterrarium mit einem kleinen Bachlauf und nicht zu feuchtem und warmem Bodengrund der auf einer Drainageschicht aufliegt. Als Bodengrund empfiehlt sich ein lockeres und saugfähiges Substrat (Waldboden oder Erde-Torf-Sand-Gemisch) welches nicht versumpfen darf (z. B. Terra-Basic, Jungle Bedding auch gemischt mit etwas feinem Rindenmulch.
Bereich:
 Überwiegend unten aber auch gerne auf Dekorationsgegenstände wie Äste und Zweige kletternd.
Temperatur: 22° bis 26°C mit einer leichten Nachtabsenkung haben sich hier bewährt, für die Trockenzeit mit ca. 2° höherer Temperatur fahren.
Luftfeuchtigkeit: Wie im Regenwald hoch, tägliches sprühen mit zimmerwarmem weichem Wasser hat sich bewährt. In der ca. zwei-monatigen Trockenzeit bei ca. 60 bis 70%, ansonsten bei ca. 70 bis 90%.
Lebenserwartung:
 ca. 10 Jahre
Futter: Die tagaktiven Frösche lieben kleines Lebendfutter wie z. B. Springschwänze, kleine Asseln, Drosophilas (flugunfähige Fruchtfliegen), Micro-Grillen, Silberfischchen, selbst Läuse werden nicht verschmäht. Futterinsekten gelegentlich mit Mineralstoffpräparaten bestäuben.
Gift: Nur die Wildfänge der Pfeilgiftfrösche sondern Gifte über die Haut ab um sich vor Pilz und Bakterienbefall zu schützen. Nachzuchten haben dieses Gift nicht mehr.
Man sagt, dass die Wildfänge in ihrer Heimat giftige Ameisen und andere Gift-Insekten fressen und die Frösche diese Gifte in ihren Körpern als Abwehrmechanismus speichern. Die hiesigen Nachzuchten bekommen keine Gift-Insekten zu fressen, daher können sie kein Gift aufnehmen um es über die Haut wieder abzugeben.

Besonderes: Bei der Auswahl des Standortes sollte man bedenken, dass die Männchen mit ihren Rufen (ein Trällern) besonders in den Abendstunden doch recht laut werden können.
Diese Frösche verzeihen einem schon mal kleine Pflegefehler, so dass sie gerade für Einsteiger besonders interessant sind.

Artenschutz:  Epipedobates anthony (tricolor) ist im Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen in Anhang II (WA 2, EG-VO B) aufgeführt.
Man sollte sich über die momentanen Gesetze im jeweiligen Bundesland erkundigen. In manchen Ländern ist die Haltung vieler Arten verboten, meldepflichtig oder nur mit Sondergenehmigung erlaubt.
Anlaufstelle ist hier für das Veterinäramt oder das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Abteilung Naturschutz.
Alle Frösche der Familie Dendrobatidae und Mantella stehen nach dem WA unter Artenschutz und dürfen deshalb nur mit den notwendigen Papieren verkauft bzw. gekauft oder abgegeben werden. Folgende Unterlagen müssen vorhanden sein:
Cites Bescheinigung oder Herkunftsnachweis vom Verkäufer ausgestellt.
Des weiteren muss beachtet werden, dass neuerworbene Tiere innerhalb von 14 Tagen unter Vorlage der vorgenannten Papiere bei der zuständigen Behörde gemeldet werden müssen. Ebenso müssen alle zukünftigen Nachzuchten und Bestandsänderungen umgehend gemeldet werden.