Karnivoren / Moor

Die Idee ein kleines Hochmoor zu fertigen spukte schon lange in meinem Kopf herum, besonders seit ich im Himmelmoor den faszinierenden Sonnentau entdeckt habe. Nachdem auch Gartencenter und Gärtnereien verschiedene Karnivoren, insbesondere auch den Sonnentau anbieten, festigte sich die Idee und ich fing an mich genauer zu informieren.

Es gibt zwei Moor-Arten, die man als (Mini-) Moorbeet herrichten kann. Die erste Wahl für mich ist das Hochmoor-Beet (Moor-Kübel), darüber werde ich anschließend berichten. Die andere Art ist das Flachmoor, der wichtige Unterschied liegt in der Substrat-Zusammensetzung. Das Hochmoor besteht aus reinem ungedüngten Weißtorf, das Flachmoor aus einer Mischung von Weißtorf, kalkhaltigem Sand und feinkörnigem Kalksplitt im Verhältnis von ca. 60:20:20. Beide Moor-Arten kann man sehr schön mit den entsprechenden Karnivoren, Orchideen und weiteren Begleitpflanzen zu einem naturnahen Moor-Biotop gestalten.
Da ich Buddel-Maßnahmen in meinem gemieteten Garten nicht machen möchte, bleibt nur die Gestaltung in einer größeren Maurerbütt übrig. Mit Gretel habe ich über diese Idee gesprochen und wie soll es anders sein, in einer kleinen Tüte hat etwas Torfmoos und ein paar Stiele der Moosbeere den Wohnort gewechselt. Zuhause habe ich erst einmal provisorisch die Moorpflanzen in einen kleinen Tppf gesetzt.


Nun werde ich den Aufbau, das Einrichten und die Pflegemaßnahmen mehrerer Mini-Moore beschreiben, auch wie es mit der Überwinterung klappt, werde ich dann berichten. Für den Standort ist es wichtig, dass Moor-Beete soviel Sonne wie möglich bekommt, düngen ist tabu und gegossen wird nur mit Regenwasser (notfalls mit destilliertem Wasser)!

Weitere Infos kann man noch hier nachlesen: