Powered by CMSimple
Template: ge-webdesign
Realisation: jk-pc.de

Betta splendens

Betta splendens - Siamesischer Kampffisch



Foto von Jörg

Die Männchen der Kampffische sind untereinander sehr aggressiv und bekämpfen sich bis zum Tode, selbst das eigene Spiegelbild in der Aquarienscheibe wird bedroht. Deshalb wurden diese Fische für Schau- und Wettkämpfe gezüchtet.
Er ist der farbenprächtigste Labyrinther und wie alle Labyrinther ist er nicht ausschließlich auf Kiemenatmung angewiesen. Bei Bedarf nehmen sie mit ihrem oberständigen Maul Luft von der Wasseroberfläche auf, sie sind daher in der Lage auch in sauerstoffarmen Wasser zu überleben.

Aquarium:
Das Aquarium sollte gut strukturiert sein mit Wurzeln und Pflanzen, auch eine lockere Schwimmpflanzendecke zum Abschatten und zum Nest bauen sind nötig. Die Wasserströmung sollte nicht zu stark sein, da das Männchen sonst keine Chance hätte sein Schaumnest an der Wasseroberfläche zu bauen. Will man die Kampffische in einer Gruppe (ein Männchen mit mehreren Weibchen) pflegen, sollten genügend Versteckmöglichkeiten (in einem flachen Aquarium) für die Weibchen vorhanden sein, da das Männchen sie manchmal sehr bedrängt. Auch sollte das Aquarium gut abgedeckt sein, da die Fische gute Springer sind und auch die Luft über dem Wasser nicht so kalt wird (die Fische brauchen den Sauerstoff).
Die Kampffische sollte man nicht mit anderen Fischen vergesellschaften, da sie die als Konkurrenten ansehen. Mit anderen ruhigen, bodenbewohnenden Fischen, wie Welse, sind sie hingegen sehr gut zu vergesellschaften. 
Am wohlsten fühlen sich diese Kampffische in einem Artenaquarium bei einer Aquarienhöhe von nur ca. 30 cm aber einer Grundfläche von mindestens 40 x 30 cm. In der Natur hat jedes Männchen ein Revier von ca. 50 x 50 cm, welches er gegen jeden Eindringling erbittert verteidigt. Um diesen unnötigen Stress dem Tier zu ersparen, sollte es in einem Artaquarium gepflegt werden.

Futter:
Abwechselungsreiches, kleines und gutes Lebend- und Frostfutter, manchmal wird auch Trockenfutter akzeptiert.

Zucht:
Nachdem das Weibchen am Schaumnest die Eier abgelassen hat (die runter gefallenen Eier werden vom Männchen wieder aufgesammelt und ins Nest gespuckt) übernimmt er die alleinige Brutpflege. In dieser Zeit frißt und schläft das Männchen nicht. Die Jungfische schlüpfen nach 36 bis 48 Stunden, je nach Temperatur, und nach weiteren 2 Tagen ist der Dottersack aufgebraucht, so daß man jetzt die Jungen mit feinstem Lebendfutter zufüttern muß.

Zusammenfassung:
Ordnung: Barschartige (Perciformes), Familie: Makropodenähnliche (Belontiidae), Gattung: Kampffische (Betta)
Herkunft: Thailand und Kambodscha (Asien)
Größe: 5 bis 7 cm
Geschlechtsunterschiede: die Männchen sind farbintensiver und haben oft schleier- und fahnenartig ausgezogene Flossen.
Aquarienlänge: ab 30 cm Kantenlänge
Bereich: oben, mittig
Temperatur: 24° bis 30°C
Wasserwerte: pH 6,5 bis 8;  dGH 5 bis 20°
Lebenserwartung: ca. 2 bis 5 Jahre


16.11.2012