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Corydoras sp. Peru

Corydoras sp. Peru ´Gold stripe´ - Goldstreifen Panzerwels


CWo1o - Neon Goldstripe, Peru Goldstripe

Diese Art wurde noch nicht wissenschaftlich beschrieben, daher wurde ihr die Nummer CW010 zugewiesen. Der Artstatus ist bisher nicht eindeutig geklärt, die Tiere wurden ursprünglich zu Corydoras aeneus zugeordnet aber heute geht man eher davon aus, dass sie zu Corydoras melanotaenia gehören.
Es gibt auch Tiere mit einem neongrünen oder neonorangerotem Streifen aber die sollen eventuell einer anderen Art angehören.
Der Körper der Panzerwelse ist von Knochenplatten bedeckt, die sie vor Raubfische schützen.
Sie sind überhaupt nicht scheu, wuseln gerne überall umher, ruhen aber ebenso oft in der Gruppe. Wenn sie sich wohlfühlen, sind ihre Flossen und der Bauch gelb gefärbt.

Aquarium:
Die geselligen Tiere fühlen sich erst in größeren Gruppen (mindestens 10 Tiere) wohl. Da sie ständig den Bodengrund nach freßbarem durchwühlen, sollte er feinkörnig und nicht scharfkantig sein, Sand oder ganz feiner Quarzkies haben sich hier bewährt. Das Aquarium sollte gut strukturiert sein mit Wurzelholz, vielen Pflanzen und altem Herbstlaub. Allerdings kann man sich dann von einem glasklaren Wasser verabschieden denn durch das Gründeln sind dann doch viele Schwebstoffe im Wasser. Dem kann man aber mit einem stärkeren Filter entgegenwirken.
Die Panzerwelse müssen ab und zu an die Oberfläche um Luft zu holen, daher sollte die Oberfläche nicht vollständig mit Schwimmpflanzen besetzt sein.

Futter:
Die Corydoras sind allesfressend und ernähren sich von im und auf dem Bodengrund vorkommenen Algen, Pflanzenresten und kleinen Lebewesen. Daher sollten sie mit gutem und abwechselungsreichem Flocken-, Granulat-, Frost- und Lebendfutter versorgt werden.

Zucht:
Die Panzerwelse sind Haftlaicher, das heißt die Weibchen kleben ihre Eier an geeignete Substrate (z.B. Aquarienscheiben, Steinen, Blättern usw.) und die Männchen befruchten sie dann. Es wird keine Brutpflege betrieben. Die kleinen Panzerwelse schlüpfen nach 3 bis 5 Tagen und der Dottersack ist nach weiteren 2 bis 3 Tagen aufgebracht. Die Babys sind sehr klein, teilweise durchsichtig und können dann mit Microfutter und frischgeschlüpften Artemien aufgezogen werden.
In einem Gesellschafts-Aquarium ist die Überlebenschance der Jungpanzerwelse sehr gering, da es zuviele Nahrungskonkurrenten und Freßfeinde gibt.

Besonderes:
Diese Panzerwelse sollten nicht mit anderen Corydoras-Arten zusammen gepflegt werden, da es sonst zu unerwünschten Kreuzungen kommen kann.

Zusammenfassung:
Ordnung: Welse (Suliformes), Familie: Panzerwelse (Callichthyidae), Gattung: Corydoras
Herkunft: Klarwasserflüsse des Pachitae-Einzuges in Peru (Südamerika)
Größe: bis 6 cm
Geschlechtsunterschiede: Männchen schlanker, die Weibchen sind etwas fülliger.
Aquarienlänge: ab 60 cm
Bereich: Unten
Temperatur: 22° bis 26°C
Wasserwerte: pH 5,6 bis 7,5  dGH 2 bis 25°  KH 2 bis 15°
Lebenserwartung: wie wohl andere Panzerwelse auch, ca. 8 bis 16 Jahre


15.11.2012